Ich steige in den Bus. Ich stelle fest, dass ich weder ausreichend Geld für den Rückweg, noch überhaupt irgendein Weg zurück habe. Trampen? Egal, das sehe ich dann schon. Irgendwie kommt man immer nach Hause. Ist nur die Frage, ob ich auch rechtzeitig zurück bin.
Selten war ein Wochenende so stressig. Am 28. Oktober war das Kein Bock Auf Nazis Benifizkonzert im Logo in Hamburg mit Rantanplan. Der Rückweg war sehr ungewiss, aber angekommen bin ich dann doch irgendwann in der Nacht. Am nächsten Morgen bin ich dann mit J. und N. zum Seminar über Sozialpolitik vom 29. auf den 30. Oktober gefahren. Direkt nach dem Seminar liefen dann auch die Planungen für eine OrtsAG in meinem Ort an. Am 31. Oktober, dem ersten Schultag, habe ich Nachts noch mit einem Kumpel Bier getrunken und bin dann zusammen mit ihm und einer Torte zu einem anderen, der Geburtstag hatte und sind dann von dort direkt zur Schule.
Seine Mutter war vielleicht entzückt. Wortwörtlich.
Im November ging es für vier Tage nach Berlin, genauer vom 21. - 24. November, mit der Klasse. Am zweiten Tag zu einer Leichensektion; die erste Leiche, die ich gesehen habe. Die erste Leichensektion war das für mich sowieso. Am Mittwoch noch ins Impro-Theater und am Donnerstag ins Medizinhistorische Museum.
Zum Dezember bleibt nicht sehr viel zu sagen. Abgesehen davon, dass ich auf der Occupy-Demo am internationalen Tag der Menschenrechte war und anschließend spontan zu einem Vortrag von Iranern, Syrern und einem Jeminiten zum Thema Menschenrechte mit ein paar anderen gegangen bin.
Des Weiteren, dass ich gleich, in ungefähr drei Stunden, ins Occupy Hamburg Protestcamp fahre bis zum fünften. Silvester auf dem Hamburger Deich mit Blick auf den Hafen!
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