Übersicht:
- Farbe bekennen (03. Juni 2012 / 5 Kommentare)
- Tour de la Coeur: Part 3 (20.April 2012 / 3 Kommentare)
- Einen Moment lang (23. März 2012 / 0 Kommentare)
- Auf den Straßen Berlins (07. März 2012 / 0 Kommentare)
- Eine Handvoll Kunst (30. Januar 2012 / 0 Kommentare)
- Love is a shield (06. Januar 2012 / 0 Kommentare)
- Im pathologischen Institut (27. November 2011 / 0 Kommentare)
- kein refrain (30. Juli 2010 / 8 Kommentare)
- Unkaputtbar (20. Juli 2010 / 1 Kommentar)
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Sonntag, 3. Juni 2012
Farbe bekennen
Wir laufen die Hasselbrookstraße runter, 400 Meter bis zu den Faschisten. Hubschrauber kreisen über uns, die Rassisten sind in Sichtweite. Wasserwerfer direkt vor ihnen. Polizisten stürmen aus Richtung der Nazis auf uns zu, sie wollen den Weg freischlagen. Flaschen und Böller fliegen, Polizisten stürzen, der Wasserwerfer schießt, Reizgas liegt in der Luft.
Freitag, 20. April 2012
Tour de la coeur: Part 3
Dann konnte sie gar nicht mehr; sie fängt an zu weinen, sagt, dass sie jetzt einen anderen hat. Anschließend fängt sie sich schnell wieder und geht einfach weg. Die alte Frau, die übersetzt hat, sagt nur noch dass das die jungen Menschen sind.
Freitag, 23. März 2012
Einen Moment lang
Das ist dein Leben hier, das ist alles von dir allein
hebe es auf, steck es ein, schließ es zu & lass niemanden mehr rein
Nach fast zwei Jahren habe ich endlich einen Augenblick genutzt. 40 Sekunden vor meiner Haltestelle habe ich mich auf den freien Platz neben sie gesetzt und sie angetickt, weil sie mit weißen Kopfhörern sich gegen die Scheibe des Busses lehnte. Ich habe ihr die Hand gereicht und ihr meinen Namen genannt, sie gab mir ihre Hand & hat ihren überrascht/lächelnd gesagt.
Mittwoch, 7. März 2012
Auf den Straßen Berlins
Gegen 16 Uhr hat sich der Pflegebruder von Jens uns angeschlossen und wir sind ins Hard Rock Café am Kurfürstendamm gegangen. Haben dort ebenfalls einige Biere getrunken und sind um 17:20 Uhr in die Ringbahn in Richtung Treptower Park gestiegen. In der Bahn haben wir Sean kennengelernt, der ebenfalls auf dem Weg zum Konzert von Rise Against war. Haben mit ihm getrunken und dann mit anderen Fahrgästen über die Namensherkunft von "Sean", "Jean" und "Shawn" lebhaft geredet. Wir waren wohl nicht die einzigen angetrunkenen in der Bahn. Sean ist im Übrigen irisch.
Freitag, 6. Januar 2012
Love is a shield
Der Regen prasselt laut gegen das Zelt, immer wieder schlägt der Wind gegen die Außenplane. Im Zelt herrscht eine relativ starke Beleuchtung durch die Kaufpassagen, die auch Nachts ihre Lichter anhaben. Durch ein kleines Sichtfeld im Zelt türmen sich große Bankgebäude auf.
Der Magen ist voll mit Steinen, und billigen Wein aus dem Tetra-Pak. Im Schlafsack ist es warm, fast sogar gemütlich. Das Zelt ist nicht groß, es passen maximal zwei Leute zum Schlafen hinein; besser ist es aber nur mit einer einzigen. Aber was würde ich gerade dafür geben, dass ein Mädchen, das ich liebe nun neben mir liegt und genauso mit unterkühlten Füßen und einer viel zu kurzen Nacht zu kämpfen hätte.
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