Der Alkohol ließ nach, die Kälte kam
Die Nacht am Bremer Hauptbahnhof war wohl eine der längsten Nächte in meinem Leben, dicht gefolgt von der Nacht am Hauptbahnhof in Gdynia, Polen. Die Schmerzen vom Tanzen zogen sich durch meinen ganzen Körper; selten habe ich zu einer Band so sehr gepogt wie in dieser Nacht zu Pascow. Es tat unglaublich gut.
Ich hatte die ganze Zeit über eine so unglaubliche Sehnsucht nach Sanja, ich konnte kaum eine Stunde noch warten sie endlich wieder zu sehen. Am Abend war sie dann endlich aus Berlin zurück. Der Gedanke an sie hat mich die gesamte Nacht durch bei Laune gehalten. Jedes Mal musste ich Lächeln beim Gedanken an sie.
Nach dem Konzert von Der Fall Böse und Pascow im Flut auf der Breminale am Donnerstag, folgte meine Abschiedsfeier Teil 1 und Teil 2 am Freitag und am Samstag. Fast alle waren gekommen und bis zum Schluss geblieben.
Die Nächte verbrachte ich mit Sanja oben in meinem Zimmer. Wir hatten uns auch an beiden Abenden kaum aus den Armen gelassen. Am Samstag gab es deutlich mehr Krawall als am Vorabend; von Versuchen dem Kaninchen Wodka zu geben bis zu Gläsern, die die Wand küssten, war einiges dabei. Aber es verlief insgesamt recht gut.
Am Sonntag habe ich alles zusammen mit Kai wieder aufgeräumt. Nach 30 Minuten waren wir fertig. Den Montag habe ich vollständig verschlafen, hatte aber allerdings auch schulfrei. Das hätte aber kaum eine Rolle gespielt.
Morgen fahre ich vielleicht mit Sanja zu dem Sommerfest ihrer Privatschule und am Freitag fahre ich via Bremen mit Miguel und Nico zum Serengeti Festival nach Nordrhein-Westfalen bis Montag. Danach geht es wieder zu Sanja für einige Tage.
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