Juli 07, 2012

Neues Land

Ich ziehe sie an mich ran, wir küssen uns, wir umarmen uns, wir küssen uns wieder und umarmen uns wieder, und wieder und wieder. Ich mochte sie gar nicht loslassen. Aber ich musste, schließlich musste ich in dieser Nacht noch 20 Kilometer mit dem Fahrrad nach Hause fahren, weil ich einige Stunden später wieder zur Schule musste.

Ich finde das Dorf, in dem sie lebt, fantastisch. Abgelegen und ruhig, wohl aber auch keine Bauernhöfe, kaputte Straßen und/oder heruntergekommene Häuser. Ein wunderschöner Park mit Teich und ein idealer Blick auf den Sonnenuntergang. 

Ihre Familie ist wahnsinnig nett. Ihr Vater bietet mir meist ein Bier an oder auch zwei, falls ich einen Salto auf dem Trampolin im Vorgarten schaffe, was ich im Übrigen noch nicht geschafft habe. Außerdem war er auch auf den Anti-Nazi-Protesten und auf dem Hurricane Festival. Ihre Mutter und ihre kleine Schwester Laura sind ebenso nett.

Nachher gehen wir in ihrem Pool schwimmen und uns in die Sonne legen, falls denn die Sonne scheint. 

ich fliege auf die fresse 
und dann steh ich wieder auf

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